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arma et scientia ex officio

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Ausschreibungsergebnisse nach Kalenderjahren

Ausschreibungsergebnisse nach Instrumenten / Programmlinien

Bei Inhaltlichen Fragen zu Projekten wenden Sie sich bitte an den Bedarfsträgervertreter des BMLV:

Bundesministerium für Landesverteidigung
Abteilung Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Referat Nationale Sicherheits- und Verteidigungsforschung 

Mag. Dr. Adelheid Obwaller
Roßauer Lände 1
A-1090 Wien 
verteidigungsforschung@bmlv.gv.at

Kooperative Projekte > 2019

MCUAS

Military Counter Unmanned Aerial Systems

Die rasante Entwicklung von unbemannten Flugsystemen treibt das exponentielle Wachstum und stellt eine asymmetrische Bedrohungslage als potentielles Angriffsmittel vor dem Hintergrund ineffizienter Abwehrmöglichkeiten dar. Angesichts sich rasch ändernder Sicherheitslagen, insbesondere im Hinblick auf terroristische Bedrohungsszenarien, sind die Aufgaben der militärischen Landesverteidigung und des Schutzes von Einwohnern und Einrichtungen im Rahmen einer erfolgreichen Terrorismusabwehr als von großer Bedeutung.

Dazu gehören der Schutz der Soldatinnen und Soldaten in Auslandseinsätzen aber auch der Schutz von kritischer Infrastruktur im Inland, die ein bevorzugtes Ziel möglicher terroristischer Angriffe sein könnten. Gerade bei Angriffen aus der Luft kann es sich in der Praxis als nützlich und effizient erweisen, schnell und präzise auf die Situation reagieren zu können. Dazu ist es insbesondere bei zukünftig zu erwartenden Drohnenangriffen, insbesondere Schwärmen, notwendig, nicht nur auf reine Detektions-, sondern auch auf interventionsfähige Technologien zurückgreifen zu können, um das in der Regel kurze Zeitfenster für mögliche Gegenmaßnahmen optimal zu nutzen.

Die beiden übergeordneten Ziele des Forschungsprojekts MCUAS sind:

  • die grundlagentheoretische Analyse der Eigenschaften und Funktionsweise von UAS-Schwärmen, ihrer Stärken und Schwächen und der daraus abgeleiteten Abwehrstrategien für eine nachfolgende Entscheidungsunterstützung, sowie abgeleiteter Konzepte und Strategien zu deren effizienter Abwehr, und
  • die Etablierung multimodaler Methoden und Verfahren zur Aufklärung von potentiellen Angreifern in abzusichernden Bereichen, Verifikation und Darstellung potentieller Angreifer in einem Führungs- und Kontrollsystem sowie Wirkung für die Abwehr von Bedrohungen durch mehrere Gefährder.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Schaffung eines technologischen Mehrwerts der eingesetzten Technologien gegenüber dem Stand der Technik sowie der Entwicklung eines Verwertungsplans auf der Grundlage der Evaluierungsergebnisse für die notwendigen Systemerweiterungen und Optimierungsansätze mit dem Ziel, den Streitkräften eine flexible und mobile Einsatzfähigkeit des Systems oder reinen späteren Einsatz zu ermöglichen. Die Ergebnisse werden in Form eines funktionalen Technologieträgers anhand der militärisch, relevanten Szenarien gezeigt.