Diese Seite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Nähere Informationen zu Cookies und unserer Datenschutzerklärung finden Sie hier.

OK

arma et scientia ex officio

  •  11

Ausschreibungsergebnisse nach Kalenderjahren

Ausschreibungsergebnisse nach Instrumenten / Programmlinien

Bei Inhaltlichen Fragen zu Projekten wenden Sie sich bitte an den Bedarfsträgervertreter des BMLV:

Bundesministerium für Landesverteidigung
Abteilung Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Referat Nationale Sicherheits- und Verteidigungsforschung 

Mag. Dr. Adelheid Obwaller
Roßauer Lände 1
A-1090 Wien 
verteidigungsforschung@bmlv.gv.at

F&E-Dienstleistungen > 2019

TOM Tele-operated aMun-Handling

Ziel von TOM ist, die Sicherheit des Personals des ÖBH in den aktuellen und potentiellen Einsatzorten zu erhöhen, das Personal vor Ort sowohl zu unterstützen als auch zu entlasten und die Leistungsfähigkeit der taktischen Logistik im Einsatzort zu erhöhen. Hierfür wird ein Konzept für ein teleoperiertes, geografisch flexibel einsetzbares, energieautarkes Verkehrssystem entwickelt. Das Verkehrssystem ermöglicht es - ohne den Einsatz von Menschen -Munitionspaletten aus 20‘ Containern zu entladen und diese zum Schützen zu verbringen.

Befindet sich das Österreichische Bundesheer (ÖBH) im Einsatz ist es notwendig, die Einheiten mit Munition zu versorgen. Die derzeitige militärische Transportkette Munition ist wie folgt aufgebaut: Von den Munitionslagern bis zur Ebene Brigade werden gemäß Konzeption zivile Transporteure eingesetzt. Von der Ebene Brigade bis zur Ebene Bataillon kommen die eigenen handelsüblichen Straßen-LKW, und vom Bataillon bis zur Einheit die gehärteten Systeme zum Einsatz. Auf der letzten Meile, ab der Ebene Einheit bis zum Schützen (Bedarfsträger) werden entweder geländegängige Fahrzeuge (ungehärtet bis gehärtet) oder Soldaten eingesetzt. Problematik: Versorgungsfahrzeuge (Munitionstransporte) sind in der Regel Primärziele des Feindes/Gegners/Konfliktpartei, da sie nicht über denselben Schutz wie die Gefechtsfahrzeuge der kämpfenden Teile verfügen. Des Weiteren ist für jeden Einsatz eine funktionierende und durchgehende Folgeversorgung notwendig. Somit ist Ziel…

… von TOM, die Sicherheit des Personals des ÖBH in den aktuellen und potentiellen Einsatzorten zu erhöhen, das Personal vor Ort sowohl zu unterstützen als auch zu entlasten und die Leistungsfähigkeit der taktischen Logistik im Einsatzort zu erhöhen. Der Fokus liegt hierbei auf der 1st line bzw. der Folgeversorgung am Gefechtsfeld bei Inlands- bzw. Auslandseinsätzen hoher Intensität.

Das Ziel wird durch die folgenden angestrebten Ergebnisse erreicht:

Wichtigstes Ergebnis ist das Lastenheft eines teleoperierten, energieautarken, militärischen Verkehrssystems sowie dessen Evaluierung im Rahmen von Transport/Umschlag-Fallstudien im realen Umfeld. Dieses Verkehrssystem beinhaltet:

a) ein Konzept für die automatisierte (Be- und) Entladung eines 20‘ Containers am Einsatzort

b) ein Konzept für den autonomen Transport von Mun-Paletten (Umkreis von ca. 1 km um den 20“ Container = „last mile“ – Munitionstransport im Rahmen der Folgeversorgung)

Weitere Ergebnisse sind u.a. diverse analysierte multimodale Transportketten und Erkenntnisse über deren logistische Herausforderungen, analysierte Umfeldbedingungen und Anforderungen, Kostenbewertungen und durchgeführte Fallstudien.